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Fachärzte für Radiologie – Nuklearmedizin

Was ist Computertomographie (abgekürzt = CT)?

Die Computertomographie erzeugt mit Hilfe von Röntgenstrahlen Querschnittsbilder des Körpers in hoher Auflösung der Strukturen und der Gewebedichte.

Das Verfahren wurde 1972 von dem amerikanischen Physiker A.M. Cormack und dem britischen Ingenieur G.N. Hounsfield entwickelt, die für ihre Entwicklung 1979 den Nobelpreis für Medizin erhielten.

Wie funktioniert die Computertomographie?

Bei der Einzelschichttechnik dreht sich die Röntgenröhre und das gegenüber befindliche Detektorsystem während der Aufnahme um den Patienten, der in dieser Zeit nicht bewegt wird. Bei der Spiral-Computertomographie wird der Patient bei drehender Röntgenröhre gleichzeitig mit dem Lagerungstisch in der Längsrichtung verschoben. so dass ein gesamter Körperabschnitt in kurzer Zeit abgetastet werden kann.
Die von der Röntgenröhre ausgehende Strahlung wird durch den Körper geschwächt und die geschwächte Strahlung wird hinter dem Körper von einem mit vielen Detektoren bestückten Sensor empfangen, elektronisch aufbereitet und einem Computer zur Auswertung weitergeleitet. Dieser berechnet in Bruchteilen von Sekunden das Schichtbild, das dann auf dem Bildschirm oder einem Film wiedergegeben werden kann.

Bei der Mehrzeilen-Spiral-Computertomographie werden gleichzeitig 16 Aufnahmezeilen bei einer Umdrehung erfasst, so dass der gesamte Brustkorb oder der gesamte Bauchraum in ca. 20-30 Sekunden untersucht werden kann. Der Patient muss nur einmal die Luft anhalten.


Das CT-Gerät Somatom Emotion 16 erfasst gleichzeitig 16 Aufnahmezeilen

Im Vergleich zum üblichen Röntgenbild bietet das CT-Bild viel mehr Information, da der Arzt dank der besseren Kontrastabstufung zwischen den verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskel oder Fett sehr gut unterscheiden kann. Dieser Umstand kann durch Spritzen oder Trinken von Kontrastmitteln noch verbessert und optimiert werden. Ein weiterer Vorteil des CT-Bildes besteht darin, dass es sich um ein Schichtbild ohne Überlagerung handelt, wie es beim normalen Röntgenbild der Fall ist. Beim CT wird also nur eine Schichtebene abgebildet, die dementsprechend nicht von anderen Schichten überlagert wird. Zudem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe eines Computers ein drei-dimensionales Bild zu erzeugen oder einzelne Strukturen wie Knochen oder Blutgefäße isoliert vom restlichen Körper darzustellen.

 

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