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Fachärzte für Radiologie – Nuklearmedizin

Mammografie und Ultraschall

Worin liegt der Unterschied?

Als Mammografie bezeichnet man die Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Brüste stellen sich im mammographischen Bild und im Ultraschall sehr unterschiedlich dar. In der Mammografie erscheinen manche Brüste sehr dicht. Sie wirken im Bild hell bis weiß. Tumore sind ebenfalls hell und lassen sich daher bei diesem Verfahren schwerer erkennen. Wenn die Beurteilbarkeit darunter leidet, führen wir ergänzend eine Ultraschalluntersuchung (=Sonographie) durch. Auch hier ist das Gewebe der Brust dann hell, Tumore stellen sich aber dunkel dar und sind somit besser zu erkennen.

Nur Ultraschall?

Der alleinige Ultraschall reicht zur Krebsvorsorge der Brust keinesfalls aus! Eine sehr große Zahl von Tumoren, die sog. ductalen Carcinome in situ (DCIS), geben sich im Frühstadium nur durch Mikroverkalkungen zu erkennen, die im Ultraschall fast immer unsichtbar sind!

Ist die Brustkrebsvorsorge sinnvoll?

In Deutschland werden jedes Jahr 40.000 Brustkrebserkrankungen entdeckt, ungefähr 20.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. In den meisten Fällen kann Brustkrebs nur dann geheilt werden, wenn noch keine Metastasen (Tochtergeschwülste) aufgetreten sind. Ist der Krebs erst einmal metastasiert, sinken die Heilungschancen ganz drastisch. Die Wahrscheinlichkeit einer Metastasierung beträgt ca. 45%, wenn man keine Vorsorge-Mammografien durchführt, sondern wartet, bis der Tumor tastbar wird.

Bis zu 2 Jahre, bevor Veränderungen in der Brust tastbar werden, können sie aber durch Mammografien entdeckt werden (RSNA 1999).

Warum muss die Brust bei der Aufnahme komprimiert werden?

Die Kompression der Brust ist notwendig, um eine gleichmäßige Belichtung zu ermöglichen, um die Überlagerung des Gewebes zu reduzieren und um die Strahlenbelastung zu vermindern.

Die Kompression sollte nicht schmerzhaft, aber ausreichend sein. Unsere Assistentinnen sind bemüht, die Aufnahmen so angenehm wie nur möglich für Sie durchzuführen. Seit einiger Zeit benutzen wir flexible Kompressorien, die die Untersuchung für die Frauen angenehmer machen, da sich die Kompressionsplatte der Brust besser anpassen kann.

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